Projekte
Round Table engagiert sich
Die Mitglieder von Round Table unterstützen zahlreiche Serviceprojekte. International, national, insbesondere jedoch lokal in den Städten der über 210 Tische in Deutschland.
Nachstehend stellen wir Ihnen einige nationale Serviceprojekte in Kurzform vor.
K.I.D.S! | Bei dem Projekt KIDS handelt es sich um eine Initiative zur Unterstützung von Kindern aus sozial schwachen Familien. Durch die Bereitstellung von finanziellen Mitteln soll Kindern und Jugendlichen eine kontinuierliche Teilnahme an einem organisiertem Sportbetrieb ermöglicht werden. Wir wollen die Kids von der Strasse holen, um Ihnen den Weg in die Gesellschaft zu ebnen und ihnen über die sportliche Integration und den eigenen Erfolg das Selbstbewusstsein zu vermitteln, welches sie benötigen, um in unserer Ellenbogengesellschaft zu bestehen.
www.projekt-kids.de | NSP 2010/2011: 1000 Kinder sehen – 1000 Kinder hören | Scharfe Bilder zu sehen und klar zu hören, ist keine Selbstverständlichkeit. Dieses Wissen haben die Mitglieder des RT 174 Aschaffenburg aus der Ukraine mitgebracht – aus Heimen und Einrichtungen in der Stadt und der Region Odessa.
Hintergrund: Während Kinder mit Seh- und Hörschwäche bei uns ärztlich begleitet Seh- und Hörhilfen bekommen, gefördert werden und die Regelschule besuchen, ist für sie in der Ukraine der Weg vorgezeichnet in Heime und in die Sonderschule, so die Recherchen der Tabler.
Die hörgeschädigten Kinder werden zumeist nicht mit geeigneten Hörhilfen versorgt. Vielmehr müssen sie die Gebärdensprache lernen und haben so kaum eine Chance auf einen soliden Schul- und Berufsweg, berichten die Round Tabler.
Sind Hörgeräte in den Heimen vorhanden, sind es oft vom Staat zur Verfügung gestellte ungeeignete Universalgeräte. Zudem müssen die Lehrer zumeist für die Geräte haften, deren Wert höher ist als ein Lehrer-Monatslohn. Die Folge: Die Hörhilfen werden nur zum Unterricht ausgehändigt, der Spracherwerb der Kinder ist somit kaum möglich.
In Sachen Brillen gibt es in der Ukraine Abgabestellen, um Bedürftigen zu helfen, haben die Tabler recherchiert. Kinder erhalten die Sehhilfen oft nach unzureichenden Sehtests zugewiesen – in vielen Fällen in falscher Stärke.
So entstand im RT Aschaffenburg die Idee, mit Seh- und Hörhilfen den Mädchen und Jungen eine Perspektive, eine Zukunft zu geben. Der RT 174 schlug Round Table Deutschland das Vorhaben als Nationales Serviceprojekt 2010/2011 vor. „1000 Kinder sehen – 1000 Kinder hören“ wurde von der bundesweiten Mitgliederversammlung gewählt.
Diese Wahl bedeutet, dass sich die lokalen Tische von Round Table Deutschland an dem Projekt beteiligen werden und in eigenen Serviceaktionen Spenden für das Ziel beisteuern, Brillen und Hörgeräte in die Ukraine zu bringen. Die 11 Tabler von Round Table Aschaffenburg werden als Team die Koordination in der Hand haben, die Verteilung vor Ort organisieren und dabei Verwendung und Nachhaltigkeit kontrollieren. Sie soll für mindestens fünf Jahre gewährleistet werden.
Fakten für die Spender: Für bereits 15 Euro kann ein Kind in der Ukraine wieder richtig sehen. Für 250 Euro kann ein Kind für fünf Jahre und länger wieder richtig hören.
Die ersten Kontakte zu Herstellern von Brillen und Hörgeräten hat das Projektteam geknüpft. | NSP 2009/2010: Round Table macht Musik | Hilfe bei Schädel-Hirnverletzungen für Patienten und deren Angehörige durch Musiktherapie.
In Kooperation mit der Herbert-von-Karajan-Stiftung.
Round Tabel finanziert Patenschaften, um Patienten gemeinsam mit Ihren Angehörigen musiktherapeutisch behandeln zu können. Das Ziel soll neben der heilenden Wirkung für die Patienten sein, auch den Angehörigen neue Wege zu vermitteln, wie sie sich über den Weg der Musik einen Zugang zu Koma-Patienten, Schlaganfall-Patienten etc. erschließen können.
Die Patienten sollen so wieder in das Familienleben integriert werden und durch die Musik soll so ein neuer Weg des Miteinanders entwickelt werden. | NSP 2008/2009: Raus aus dem toten Winkel | Jährlich verunglücken Kinder tödlich im Straßenverkehr. Bei 4 von 6 Unfällen werden sie von rechts abbiegenden LKW überfahren. Diese Kinder befanden sich im Toten Winkel - die LKW Fahrer konnten sie NICHT sehen!
Dies haben wir als Mitglieder des Serviceclubs Round Table zum Anlass genommen, das Schulprojekt „Raus aus dem Toten Winkel“ zu initiieren und es deutschlandweit an Grundschulen bekannt zu machen.
Wir gestalten für die Schulen ehrenamtlich einen Projekttag, an dem wir auf dem Schulhof mit Hilfe eines großen LKW die Gefahrensituation im Straßenverkehr für die Schüler nachstellen. Jeder Schüler nimmt auf dem Sitz des LKW-Fahrers Platz und lernt dessen Perspektive aus dem Führerhaus kennen. Denn kein Kind ist aus der Sicht des Fahrers – trotz Spiegeln – zu sehen, obwohl sich in dem Moment eine gesamte Schulklasse im Toten Winkel des LKW befindet.
Ziel unseres Projektes ist es, Schüler für diese Gefahrensituation zu sensibilisieren und ihnen konkrete Tipps und Verhaltensweisen mit auf den Weg zu geben, um in Zukunft Unfälle zu vermeiden. | NSP 2007/2008: School of Hope | Bildungsoffensive für eine Region mit hoher HIV-Rate.
Round Table Deutschland sammelt Spenden, um in Kenia eine Grundschule auszubauen und eine weiterführende Schule zu gründen. Das Projekt soll neben der Ausbildung auch die Ernährung und medizinische Versorgung der Kinder gewährleisten und ihre Zukunft absichern. In der betroffenen Region sind 40% der Bewohner mit HIV infiziert, so dass medizinisches und hygienisches Grundwissen buchstäblich überlebenswichtig sind. Ergänzt werden soll das umfassende Angebot um ein Berufsausbildungszentrum sowie Einrichtungen zur Integration von Behinderten. Das Projekt steckt noch in den Anfängen; die Sammlung von Spendengeldern ist allerdings schon in vollem Gange. | NSP 2006/2007: Round Table Children's Wish e.V. | Kindern und Jugendlichen, die an einer lebensbedrohenden Krankheit leiden, soll ihr Herzenswunsch erfüllt werden. Neben finanzieller Unterstützung ist es insbesondere das große Netzwerk der rund 40.000 international vertretenen Tabler, das es ermöglicht, (fast) jeden Wunsch zu erfüllen. Der Verein Round Table Children's Wish (RT-CW) wurde im März 2006 gegründet und Anfang Juni zum Nationalen Serviceprojekt 2006/07 gewählt. | NSP 2005/2006 K.I.D. | Unterstützung der ambulanten Kinderhospizarbeit in Deutschland ist das Ziel dieses Projektes. Dieses Projekt wurde vom RT52 ins Leben gerufen. Jährlich sterben 2.500 Kinder in Deutschland. Zur Zeit leben in Deutschland ca. 22.000 Kinder mit einer so genannten "das Leben begrenzenden Krankheit". Dabei handelt es sich nur zu einem geringeren Anteil um Krebserkrankungen. Die Mehrzahl sind sehr unterschiedliche Erkrankungen, z.B. Stoffwechselerkrankungen oder angeborene genetische Krankheiten. Bisher wurden über 310.000 € durch Spenden eingenommen. | NSP 2004/2005 H.O.P.E. | Wir unterstützen Kinder, die an AIDS in Südafrika erkrankt sind. Dieses Projekt wurde vom RT187 ins Leben gerufen, da es weltweit über 42 Millionen Menschen gibt, die bereits an AIDS erkrankt sind. Ein Großteil davon lebt in Südafrika. Die Kinder sind besonders stark von der Krankheit betroffen, da sie sie selber haben bzw. durch die Krankheit ohne Eltern aufwachsen müssen. Bisher wurden knapp 290.000 € durch Spenden eingenommen. | Das Projekt Round Table H2O: Menschen - Wasser - Überleben | Im 8. Oktober 2005 verwüstete ein Erdbeben der Stärke 7,6 mit Hunderten von Nachbeben weite Landstriche im Norden Pakistans und grenznahen Regionen Indiens. Besonders betroffen sind die bitterarmen und strukturschwachen Randgebiete, wo nach offiziellen Angaben mehr als 80.000 Tote zu beklagen waren. Man geht von ca. 3,5 Mio. obdachlosen Menschen aus, davon 2,2 Mio. Kinder. Durch den ungewöhnlich harten Winter und die zerstörte Infrastruktur in den hochalpinen Bergregionen sahen sich die Menschen vor Ort in den ersten Monaten nach dem Erdbeben massiv durch den Kältetod bedroht. Als Soforthilfe hat Round-Table H2O, dafür gesorgt, dass für den Winter 2005/2006 sog. Shelter (einfache Behausungen) Decken und Jacken zum Schutz vor der Kälte bereitgestellt wurden. | „Regaining the smile“ | | Ein Projekt von RT zur Hilfe der Flutopfer in Südostasien. Durch Spenden wird eine Schule wiederaufgebaut. Des weiteren befindet sich ein RT-Ärzteteam vor Ort um zu helfen. | Target | Wer ist TARGET?
TARGET (Englisch: "Ziel") ist Rüdiger Nehbergs Menschenrechtsorganisation und wurde im Jahr 2000 von sieben Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen. TARGETs Stärke sind gezielte Aktionen für Menschenrechte. Die Hauptaufgabe ist der Einsatz gegen Weibliche Genitalverstümmelung. Eine kleine weitere Aufgabe ist die Unterstützung der Waiapí-Indianer im brasilianischen Regenwald.
TARGETs Kontrolleure: das Finanzamt, eine Rechtsanwaltskanzlei und ein vereidigter Steuerberater.
TARGET steht ein hoch qualifizierter Beraterstab zur Seite: Frauen und Männer im Zentralrat der Muslime, im Auswärtigen Amt, in den Botschaften der Bundesrepublik Deutschland vor Ort, im Deutschen Orient-Institut Hamburg sowie in der Ärzteschaft.
TARGET finanziert sich ausschließlich durch Spenden.
Was will TARGET?
TARGET will erreichen, dass die Weibliche Genitalverstümmelung geächtet und beendet wird. Dieses Verbrechen an Frauen wird vor allem in vielen afrikanischen Ländern praktiziert - in einigen bereits seit über 5000 Jahren, unabhängig von Religion und Volkszugehörigkeit.
Alle betroffenen Länder sind islamisch geprägt. Meist und unzutreffend wird diese Praxis mit dem Koran begründet. Deshalb sieht TARGET in der Kraft des Islam die stärkste Waffe, um den blutigen Brauch zu beenden. Zusammen mit einflussreichen Rechtsgelehrten des Islam möchte TARGET das Dogma durchsetzen: "Frauenverstümmelung ist unvereinbar mit dem Koran und der Ethik des Islam!" In TARGETs Pro-Islamischer-Allianz (PIA, siehe oben) haben sich bereits mehrere hochrangige Geistliche dazu bekannt (Unsere Verbündeten - siehe oben).
Die Vision von Rüdiger Nehberg ist die Verkündung in Mekka. Zum Wohle der Frau. Zur Ehre des Islam. Zum Lobe Allahs. Und nicht zuletzt als Rüdiger Nehbergs Dankeschön an die hochkultivierte islamische Gastfreundschaft. Zweimal rettete sie ihm und Freunden das Leben. Das verpflichtet.
Wie realistisch stehen die Chancen?
Wir als Pragmatiker sagen: Ausgesprochen gut! Denn bisher haben wir ausschließlich eine beglückende Kooperationsbereitschaft bei allen unseren islamischen Gesprächspartnern erfahren. Hier einige Beispiele:
Die Clanführer und der Oberste Rat für Islamische Angelegenheiten in der Provinz Afar (Ost-Äthiopien, 1,6 Millionen Menschen) verbieten als erste Muslime und in beispielhafter Weise die Weibliche Genitalverstümmelung mit der Kraft ihres Glaubens. Das neue Gesetz wird in der Stammes-Shari'a verankert.
Vergleichbare Erfolge gibt es inzwischen in Dschibuti und Mauretanien.
Acht führende Muslime bekunden TARGET ihr Vertrauen und nehmen die Ehrenmitgliedschaft an.
Annette Weber und Rüdiger Nehberg werden Ehrenbürger von Chinguetti, Mauretanien.
Vor dem siebtgrößten Heiligtum des Islam, einer Pilgermoschee in eben diesem Chinguetti, dürfen wir unser Transparent hissen, das wir baldmöglichst und gemeinsam mit den Saudis in Mekka spannen möchten. Es soll aller Welt klar machen, dass Weibliche Genitalverstümmelung mit der Ethik des Islam unvereinbar und deshalb Sünde sowie eine Diskriminierung des Islam ist.
Warum ein „Ungläubiger“?Nehberg: „Ich bin nicht ungläubig, ich bin neutral. Weder aktiver Christ noch aktiver Moslem. Mit dem Islam teile ich das Bekenntnis zu nur einem einzigen und einzigartigen Schöpfer und zu Mohamed und Christus als Menschen, als Propheten mit hohen Idealen. Der Islam kennt die Gnade, das Erbarmen, die Liebe. Die beispielhafte Gastfreundschaft der islamischen Welt hat mich immer wieder tief beeindruckt und geprägt. Ethik dieses Ausmaßes sucht ihresgleichen in anderen Kulturen. Bei der Kampagne gegen die Verstümmelung bewegen mich weder missionarische noch finanzielle Interessen. Mein Beweggrund ist ein menschenrechtlicher, und ich möchte meinen Beitrag zum besseren Verständnis der verschiedenen Kulturen leisten.“
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